Re: Noch schlimmer als E-Spam ist der Paper-Spam. - Scharfe Kritik am US-Gesetz gegen Spam

Februar 24th, 2008

> > Aufkleber mit ‘keine Werbung’ auf den Briefkasten
> > kleben und du hast eine rechtliche Habe gegen
> > einen Papierspammer.
> > (Was du damit anfängst, ist natürlich deine
>
> Sache, aber wenigstens _hast_ du einen Hebel,
> > an dem du ansetzen _kannst_!)
> Ich glaube kaum, daß man wirklich eine rechtliche Handhabe hat.
> Zunächst muß man unterscheiden, zwischen direkt an Dich adressierte
> Werbung, welche ich kaum noch bekomme, und den sogenannten
> Postwurfsendungen beziehungsweise den nicht namentlich adressierten
> Flyern.
Ja, da war ich nicht genau genug.
> Gegen erstere mag eine rechtliche Handhhabe möglich sein, gegen
> letztere wohl kaum.
Gerade gegen die.
Die direkt an Dich adressierten Werbungen sind
INHO sehr wohl an Dich zuzustellen…
> Wie willst Du denn beweisen, daß die Postwurfsendung wirklich vom
> Verursacher, oder eines von ihm Beauftragten eingeworfen wurde, und
> nicht vom bösen Nachbarn?
Sagen wir mal so:
Der Auftraggeber der Flyer (z.B. der Baumarkt
von nebenan) sind gehalten, ihre Austräger
entsprechend zu drillen und bei Beschwerden
auch ‘zur Verantwortung’ zu ziehen.
> Ein Aspekt der in diesem Thread überhaupt nicht zur Sprache kam,
> welcher mich aber am meisten an Paper-Spam aufregt, ist die
> Ressourcenverschwendung.
>
> Welche Mengen an Papier für diese kostenlosen Zeitungen produziert
> und wieder aufbereitet werden müssen, für ein Produkt, welches zu ca.
> 80% ungelesen direkt vom Briefkasten in den darunter angebrachten
> Auffangbehälter befördert wird (Das Ding ist immer randvoll wenn ich
> nach Hause komme.) möchte ich lieber nicht wissen.
Ich stimme Dir schon zu.
Immerhin fallen hier (im Gegensatz zum
elektronischen Spam) Kosten an, die die
Hersteller tragen müssen.
Von daher reduziert sich die Verschwendung
etwas (ja, wirklich nur _etwas_).
> Jetzt wird wieder das Argument kommen, daß schafft aber
> Arbeitsplätze.
…kann ich mir verkneifen ;-) > Gut, daß mag sein. Nicht jeder Arbeitsplatz
> rechtfertigt jedoch in meinen Augen die Verschwendung von natürlichen
> Ressourcen oder die sinnlose Belastung der Umwelt.
Ack.
Grüße
Ernst

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