spam
März 27th, 2008spamnge es Mailserver gibt, welche nicht gegen Relaying (grob: das
unbefugte Versenden von Mail in Namen von Dritten durch fremde
Mailexchanger) geschützt sind, wird es auch SPAM Mails geben (ob es
im diskutierten Fall der Server der Bundesregierung selbst war oder
ein anderer, weiss ich nicht).
Die ehemals freien BlackHoleList Server boten bislang einen gewissen
Schutz durch die Bereitstellung eines Dienstes, der hilft die Annahme
von Mails von unsicheren Systemen oder Systemen welchen durch SPAM
aufgefallen sind, zu verweigern.
Dummerweise kosten diese Dienste mittlerweile etwas, was:
1. die Akzeptanz verringert hat und
2. viele noch gar nicht gemerkt haben, da die alten Konfigurationen
zwar keine Ergebnisse mehr liefern, aber auch keine Fehler
verursachen.
Serverbetreuer müssen darauf achten, Ihre Systeme nachhaltig sicher
zu gestalten. Das bedeutet administrativen Aufwand und immer
wiederkehrende Tests (streng genommen nach jeder Änderung).
Die it.sec betreibt seit einigen Jahren einen kostenfreien Online
Sicherheitcheck für private Anwender
(http://www.it-sec.de/freecheck.html). Derzeit wird dieser Check um
eine kommerzielle Variante erweitert. Dieser ist dann auch in der
Lage, online automatitisert Spamchecks (und noch über hunderte
weitere Sicherheitstests) auf Servern durchzuführen und
Administratoren entsprechend über Lücken zu informieren.
Die it.sec denkt derzeit darüber nach, den SpamTest zum
Selbstkostenpreis als “Spezialpaket” anzubieten, um hier ein wenig
zur Abhilfe beitragen zu können.
Automatisierte Online Sicherheitschecks können unter bestimmten
Voraussetzungen erheblich zur Sicherheit von Systemen beitragen,
helfen Sie doch auch die kleinen Versäumnisse im Tagesgeschäfts
“erkennen zu müssen”.