Re: Spam ist tot. - Spam zum Schnäppchenpreis
Mittwoch, März 19th, 2008> Richtig. Ich habe in meinem Verantwortungsbereich getan was nötig
> ist.
Nein, Du hast Dir lediglich eine Konfiguration spendiert, bei der Du
von dem Problem nichts wahrnimmst, weil Dein Server mit den
Spam-Mails für Dich oder die paar Leute, die Du per Mail versorgst,
ohne weiteres zurechtkommt. Weder ist Deine Lösung sinnvoll für den
durchschnittlichen Mail-Benutzer, noch für Organisationen, die
größere Mengen Mail zu versorgen haben. Letztlich besteht Deine
Lösung des Problems nur darin, ausreichend dimensionierte Server zu
fahren. Nur das kostet eben Geld und darum geht es doch hier. Wenn
von den Kosten für Spam-Mails geredet wird, geht es nicht so sehr href=”http://www.xsized.de/spam-auf-kosten-von-stefan-niggemeier-und-call-in-tv/”>um
den Endbenutzer, sondern die Kosten für die Infrastruktur.
> Deshalb gibt es inzwischen “Spam zum Schnäppchenpreis”. Es lohnt sich
> nicht mehr, Spam frisst sich selbst.
Wieso das denn? Ich kann mir für ein paar Euro Millionen von
Mail-Adressen besorgen und diese dann für wenig Geld anmailen. Unter
100000 gibt es immer einen Idioten, der darauf anspringt, so dass
sich dieser Unsinn rentiert. “Spam zum Schnäppchenpreis” heißt in
letzter Konsequenz: noch nie war Spammen einfacher und lohnender.
Dass 99999 andere die Mails entweder ignorieren oder sie eben per
Filter automatisch aussortieren, ändert doch überhaupt nichts an dem
Problem. Organisationen mit vielen Mail-Benutzern müssen trotzdem mit
den nutzlosen Mails zurechtkommen.