Archive for Mai, 2008

Re: Was ist Spam? - Microsofts Alleingang im Anti-Spam-Kampf

Freitag, Mai 30th, 2008

spam > Und als Spam bezeichne ich sowohl die Konsumaufforderungen, die Tag
> > > und Nacht über sämtliche Kanäle unaufgefordert auf mich
> > > hereinprasseln,
> >
> > Hoffentlich meinst Du nicht Fernsehen oder Radio. -aus-dem-bundestag-26.html”>Da hast Du die
> > Werbung nämlich selbst angefordert.
>
> Doch, das meine ich durchaus. Auch wenn ich nur wenig TV und gar kein
> Radio konsumiere, so finde ich es trotzdem als Zumutung, entweder in
> gewissen Intervallen den Kanal wechseln oder mir das Gehirn mit dem
> aggressiven Schrott zumüllen lassen zu müssen.
Damit wir uns nicht mißverstehen: Ich finde die Werbung im Fernsehen
auch agressiv und für mich inakzeptabel. Deshalb sehe ich nur sehr
wenig fern.
Aber: Du mußt ja nicht fernsehen. Du kannst jederzeit sagen: Ich
möchte das nicht. Dadurch wird weder Dein Fernseher wertlos, noch
wirst Du sonst irgendwie eingeschränkt. Und wenn Du genug Geld hast,
dann nimm Premiere, die machen angeblich keine Werbung. Du kannst
schließlich nicht irgendwelche Sender dafür verantwortlich machen,
daß Dir ihr Programm nicht zusagt, wo Du es doch nicht sehen mußt.
Was anderes wäre es, wenn jemand vor Deiner Wohnung mit einem Ü-Wagen
stände und Dein Fernsehbild alle paar Minuten mit Werbung überlagern
würde. Das wäre dann dem E-Mail-Spam äquivalent. Die Werbung, die Du
aber heutzutage beim Fernsehen hast ist eher mit der Werbung bei GMX
zu vergleichen, die man wöchentlich erhält, damit sich der Dienst
finanzieren kann. GMX kannst Du aber jederzeit abbestellen, wenn Dir
das Finanzierungsmodell nicht zusagt, genauso wie die Fernsehsender.
Und werbefreie Alternativen gibt es auch in beiden Fällen.
> Nein, angefordert habe ich diesen Schrott sicherlich nicht.
Aber natürlich hast Du. Du mußt die Privatsender schließlich nicht
auf Deine Fernbedienung legen.
> Ich
> bezahle meine Gebühren - und früher, als es die Privatsender auf dem
> Niveau der billigsten Regenbogenpresse noch nicht gab, reichten die
> auch fast für die Finanzierung der Sender aus. Werbung war auf eine
> bestimmte Zeit (gesetzlich) begrenzt; auch wurden keine Filme damit
> verstümmelt.
OK, Dir ist also auch bei den Öffentlich-Rechtlichen zu viel Werbung.
Gut, dann kannst Du das Fernsehen einfach abbestellen. Kein Problem.
OK, ein kleines Problem gibt es doch noch, das muß ich zugeben. Ich
vermute nämlich, daß man auch, wenn man nur z. B. Premiere sehen
möchte schon Gebühren zahlen muß. Das ist ungerecht, wenn auch (wenn
man die Begründung eines ähnlichen Falls vor Gericht ansieht) in
gewisser Weise verständlich.
> Und was Werbung betrifft: Wie der Name schon sagt, soll sie
> eigentlich werben, und nicht manipulieren und verarschen.
Ja, sollte sie. Vor allem aber sollte sie mich in Ruhe lassen, wenn
ich keine Werbung will. Aber das ist bei Radio und Fernsehen imho
kein Problem.
> Was sich
> heutzutage unter diesem Begriff alles so tummelt, verdient
> zumindestens den Begriff der geistigen Umweltverschmutzung
Ja, sehe ich auch so. Ist eben Volksverdummung. Aber wie gesagt, man
muß es ja nicht anschauen.
> - manchmal
> geht es schon hart an die Grenze der Körperverletzung. Gute Werbung
> informiert, und eine Firma mit guten Produkten hat es nicht nötig,
> sich dermaßen aufzudrängen - und spart sich nebenbei noch eine Menge
> Kosten.
Ja, sehe ich auch so. Werbung kann auch sehr dezent und trotzdem
wirksam sein. Aber alles kein Problem. Man muß ja keine Privatsender
sehen.
> Zum Schluß nochmal was zum Nachdenken. Wo kommt denn der Markenwahn
> her, der zu Kleinkriegen auf den Schulhöfen geführt hat und schon
> unsere Kinder gesellschaftlich spaltet?
Von den Eltern?
Gruß

Re: **SPAM(8.3)** Mail server report. - Internet: Spam

Mittwoch, Mai 28th, 2008

spamal als Warnung an alle:
>
> pts rule name description
> —- ———————-
> ityinstitute.net/index.php/2008/05/dont-click-these-linx-theyre-spam/”>————————————————–
> 2.0 INVALID_DATE Invalid Date: header (not RFC 2822)
> 1.8 HEAD_ILLEGAL_CHARS Headers have too many raw illegal
> characters
> 4.5 BAYES_99 BODY: Bayesian spam probability is 99 to
> 100%
> [score: 0.9990]
>
> Do not reply to this message
>
> Dear Customer,
>
> Our robot has fixed an abnormal activity from your IP address on
> sending e-mails.
> Probably it is connected with the last epidemic of a worm which does
> not have patches at the moment.
> We recommend you to install a firewall module and it will stop e-mail
> sending. Otherwise your account will be blocked until you do not
> eliminate
> malfunction.
>
> Customer support center robot
>
> [– Anhang #2: Update-KB6790-x86.zip –]
> [– Typ: application/OCTET-STREAM, Kodierung: base64, Größe: 25K –]

Re: Alternative zum Durchboxen von Spam: - IP-Blacklisting zur Spam-Abwehr kann rec…

Dienstag, Mai 27th, 2008

spam> > Auf das Grundrecht der Bürger auf Informationen berufen.
>
> In Amerika gibt es einige Universitäten, über deren Mailserver
> massenhaft Spam versendet wird, weil diese als open relay
> konfiguriert sind und die Betreiber Spam als free speech ansehen.
> Über so einen Server bekam ich schon viel Russenspam. Nur blöd, dass
> ich kein russisch lesen kann.
Und warum machen die das? Einfach weil die betreffenden Unis von
Hirns geklagt wurden/werden, sobald die hergehen und filtern!
Anderenseits kenne ich einige Unis, die Open-Relay-Server haben - und
die einfach als Scanner laufen haben.
Alle gefundenen Spam-Versuche werden ‘gespeichert’, der entsprechende
Absender - schuldig oder nicht, ist ein Provider extrem
spam-lastig”, dann gleich ein ganzer IP-Block - wird einfach vom
künftigen Zugang geblockt (betrifft nicht den Open-Relay!)
Die Freigabe erfolgt prinzipiell erst wieder wenn einige Zeit kein
Spam von dem Absender mehr empfangen wurde (oder er auch auf keiner
offiziellen Spamliste mehr aufscheint)

Re: AOL und Spam - Für AOL ist Spam der “Volksfeind Nummer …

Montag, Mai 26th, 2008

spamein, das ist kein Problem, man muss nur konsequent sein.
Privat ists ok, wenn ich in meiner Usenet-Sig schreibe “Mails von
AOL-Usern landen ungelesen in /dev/null”, dann wissen sie Bescheid.
Aber geschäftlich? Ich schreibe auf die Webseite “Mails von
AOL-Benutzern werden bei uns gefiltert”?? *g* Mein Chef würde mich
lynchen.
> Wieviele geschaeftliche Mails kriegst Du denn von AOL? Zaehl doch
> mal.
Zur Erklärung: Ich arbeite in einem (nicht wirklich kleinen)
Online-Shop, und da flattern tagtäglich schon einige Mails mit
Kundenanfragen rein. Ich selbst kriege zwar nur einen kleinen Teil
der Mails mit (bin halt nicht für die Beratung zuständig), aber mir
scheint der Anteil der AOL-User ziemlich hoch. Übrigens ist auch der
Frauenanteil sowohl am gesamten Anfragevolumen als auch unter deren
AOLern extrem auffälllig ;-) Grob geschätzt landen so ca. 5-10 Mails dieser Sorte täglich in
meiner Mailbox. Und nochwas fiel mir auf: Viele Anfragen drehen sich
um Sachen, die aus unseren Shopbeschreibungen nicht so ohne weiteres
hervorgehen, nur die AOLer fragen übermäßig oft nach Sachen, die sie
einfach zu blöd zum Lesen zu sein scheinen. Wenn auf der Seite steht
“Größe X x Y m” dann fragen die trotzdem nach, wie groß es denn
*wirklich* sei.
[…]
> Was wuerde wohl passieren, wenn AOL nur noch mit sich selber reden
> koennte, weil alle anderen sie blocken wuerden? Genau, sie waeren
> immer noch weltweit der groesste Internetanbieter mit N Millionen
> Kunden *lol* …
Mach mir keine Angst :-) Dann würde es auf einmal ein “zweites
Internet” geben, und AOL wäre wieder das, was es mal war: Eine
geschlossene Benutzergruppe mit (vermeintlich) exklusiven Inhalten,
und sie hätten wieder ein Werbeargument mehr, um noch ein paar
Dumpfbirnen zu assimilieren.
mfg
Markus

Insolvenz statt Spam - Unerwarteter Spam-Erfolg

Montag, Mai 26th, 2008

spam das haben die tollen Admins in unserer Firma auch gemacht mit dem
> > Ergebniss, dass viele Geschaeftspartner, die ueber Schlund und Strato
> > an das Internet angebunden waren, ploetzlich von unserem Email System
> > als Spammer bezeichnet worden sind und uns keine Emails mehr schicken
> > konnten.
>
> Schreibt die Bounce vernünftig, dann sind eure Partner euch auch
> nicht böse.
> Beauftragt einen Psychologen und/oder Marketingguru, die machen das.
>
> Danach sind die Partner böse auf Schlund und weniger auf euch.
>
> > Damit war dann der finanzielle Schaden hoeher, als durch ein paar
> > Spam Emails.
>
> Wenn man die Bounces von Techniker schreiben lässt, kein Wunder,
> sorry.
Guter Plan:
Lieber beinahe zukuenftiger Kunde,
bitte haben Sie Verstaendnis dafuer, dass wir Ihren Auftrag per Email
nicht annehmen koennen. Leider versendet ein Unternehmen, das an den
gleichen Carrier angeschlossen ist wie Sie, unerwuenschte
Werbebotschaften. Aus diesem Grund haben wir den gesamten
Adressbereich gesperrt. Bitte nehmen Sie das nicht persoenlich und
bitte haben Sie Verstaendnis dafuer, dass wir mit Ihnen nicht mehr
kommunizieren koennen.
Sollte Ihr automatisches Bestellsystem keine Faxe verschicken
koennen, muessen wir auf weitere Geschaeftsbeziehungen mit Ihnen
verzichten. Bitte wenden Sie sich an unseren Mitbewerber XYZ. Sie
sind hier ohnehin besser bedient, da unsere Adminsitratoren
mittlerweile alle grossen Carrier und somit rund 90% des Internets
gesperrt haben. Wir erhalten jetzt keine Spam mehr und werden
naechste Woche das Insolvenzverfahren ohne laestige Werbebotschaften
eroeffnen.

Re: Was ist Spam? - Microsofts Alleingang im Anti-Spam-Kampf

Sonntag, Mai 25th, 2008

spam > Ist doch ganz einfach: Spam ist alle Art von Email deren Empfang ich
> > nicht ausdrücklich zugestimmt habe!
>
>
Hmmm. Ich erhalte jeden Tag viel E-Mail, deren Empfang ich nie
> ausdrücklich zugestimmt habe, aber die trotzdem legitim und kein Spam
> ist. Wie soll denn das mit der ausdrücklichen Zustimmung überhaupt
> gehen?
Ach komm, nun tu doch nicht so, als wüßtest Du nicht was gemeint ist.
Jeder weiß das, auch ohne, daß man eine Seitenlange Erklärung abgibt,
was genau Spam ist und was nicht. Nur Leute, die aus einer klaren
Sache künstlich ein Problem machen wollen, wissen das nicht (und
natürlich Spammer, die wollen das nicht wissen).
Gemeint ist natürlich, daß man keine unerwünschte Mail möchte.
Erwünscht sind natürlich Anfragen von Freunden und Bekannten oder
Mails, die etwas zur eigenen Webseite fragen (an eine auf der
Webseite stehende Adresse) oder Mails, die auf Probleme mit dem
eigenen Mailsystem (an postmaster@…) oder dem Webserver (an
webmaster@…) hinweisen.
Ich hoffe Du hast es nun auch verstanden.
Gruß

mehr Spam - Konferenz-Spam wird rekursiv

Sonntag, Mai 25th, 2008

-der-hoffnung.net/blog/?p=64″>spam. Betsy, P.Danilakis und Dr. Julia Aidiniou schreiben mir
> regelmässig Einladungen zu verschiedensten WSEAS Konferenzen.
Ah, die fehlen mir noch. Dafuer bin ich noch auf die auch hoechst
verdaechtig wirkenden IPSI-Konferenzen gestossen:
“multidisciplinary, interdisciplinary, and transdisciplinary” ? I
don’t
think so :-)
> Das Ganze hat aber auch sein Gutes: Ich fühle mich regelmässig
>
geehrt: Als Doktorand ohne Lorbeeren bereits mit “Prof. Dr.”
> angesprochen zu werden, das hat man nicht alle Tage ;-) Ein guter Akademiker denkt eben in der Zukunft :-) Etwas
beleidigend
finde ich in dem Zusammanhang dagegen die Anrede
“Dear colleagues”.
> der den aktuellen akademischen Betrieb “verbesserungswürdig” hält
Nun ja, die Reviews sind mehr ein systematisches Ratespiel. Da
gefaellt
mir das Reviewkonzept der Linux-Konferenzen schon fast besser: von
“double-blind” keine Spur, aber man hat recht konsistente Kriterien
und
es kann auch fein zwischen “alten Hasen” und neuen Leuten balanciert
werden.
So lassen sich z.B. Peinlichkeiten vermeiden, wie das - uebrigens
hervorragende - Paper von Van Jacobson (evtl. war auch Sally Floyd
mit dabei), das mit dem lapidaren Kommentar rejected wurde, die
Autoren haetten TCP nicht verstanden. Nicht ueberliefert ist dagegen,
ob sich dieser Reviewer irgendwann erschossen hat :-) - Werner

Re: Was ist Spam? - Microsofts Alleingang im Anti-Spam-Kampf

Samstag, Mai 24th, 2008

und-installieren-31_8203.html”>spam.. bevor man filtert, sollte geklärt werden, was überhaupt Spam ist.
meiner Ansicht nach kann das nur der Empfänger der Nachricht
bestimmen. Technische Maßnahmen dürfen lediglich der
Absenderverifizierung dienen. Alles andere wäre Zensur, durch wen
auch immer.
> Werbung gilt in unsereren Wirtschaftssystemen schliesslich
> grundsätzlich als legal und erwünscht, sofern sie in gewissen Grenzen
> erfolgt.
Aber nur aus Sicht des Werbenden. Wie der damit Terrorisierte darüber
denkt, das steht für die Herren Vermarkter und Vermeider
offensichtlich nicht zur Debatte.
> Und gegen persönlich adressierte Werbung per Briefpost gibt
> es gar kein Mittel; man kann sich nur gegen unadressierte Werbung per
> Kleber am Briefkasten wehren. Also, was genau ist Spam?
Leider gibt es dieses Mittel nicht im notwendigen Rahmen; es sei
denn, man greift zur juristischen Keule und läßt die Versender solch
unerwünschter Zusendungen abmahnen. Für mich ist es nicht anders zu
bewerten, als ob mir jemand, den ich nicht kenne, eine Mail mit
unzutreffendem bzw. irreführendem Betreff zusendet (die ich mir
lediglich im Quelltext anschaue, ohne sie zu öffnen, um dem Spammer
keine Empfangsbestätigung und somit Verifizierung meiner Adresse zu
geben). Das Verändern bzw. Unkenntlichmachen der Betreffs, um
Spamfilter zu umgehen, ondne ich ebenfall dieser Kategorie zu.
Und als Spam bezeichne ich sowohl die Konsumaufforderungen, die Tag
und Nacht über sämtliche Kanäle unaufgefordert auf mich
hereinprasseln, als auch Kettenbriefe, Viren und Würmermails sowie
diverse Aufforderungen zu kriminellen Handlungen (wie die Mails der
Nigeria-Connection und ähnlicher Abzocker). Viele dieser Zumutungen
sind ohnehin kriminell (Dialer, die sich selbst installieren wollen -
um ein weiteres Beispiel zu nennen), werden aber durch die
Implementierung in die Technik des Marktführers unterstützt.
Wer mir bei der ganzen Diskussion leid tut, das ist die Firma Hormel,
deren im Grunde genommen nicht schlechtes Produkt dadurch ein
grottenschlechtes Image erhält.
Stinkbombe

Re: Was ist Spam? - Microsofts Alleingang im Anti-Spam-Kampf

Freitag, Mai 23rd, 2008

spameder weiß das, auch ohne, daß man eine Seitenlange Erklärung abgibt,
> was genau Spam ist und was nicht.
Korrigiere: Die meisten haben eine Vorstellung davon, was sie unter
SPAM zu verstehen haben! Eine formale Definition bzw. eine Abgrenzung
davon, was SPAM von anderer “unerbetener” mail unterscheidet, habe
ich bisher noch nicht gesehen! Es gibt keine wirklich guten Filter
(gmx ist akzeptabel aber gut?).
> Nur Leute, die aus einer klaren
> Sache künstlich ein Problem machen wollen, wissen das nicht (und
> natürlich Spammer, die wollen das nicht wissen).
Leute, welche sich einbilden es zu wissen, wissen es deshalb nicht
besser!
> Gemeint ist natürlich, daß man keine unerwünschte Mail möchte.
Woher willst du wissen, dass eine mail unerwünscht ist, wenn du sie
dir vorher noch nicht angesehen hast?
Oder nehmen wir jetzt alle aus Verzweifelung den Standpunkt ein “Wen
ich nicht kenne, der braucht mir auch nix mitzuteilen!”?
> Erwünscht sind natürlich Anfragen von Freunden und Bekannten oder
> Mails, die etwas zur eigenen Webseite fragen (an eine auf der
> Webseite stehende Adresse)
Es ging doch um Absender- und nicht um Empfängeradressen, oder?
Im Prinzip wäre MyDOOM intelligenter, wenn er die auf dem Rechner
befindliche Absenderadresse nähme! Dann käme er zumindst bei allen
Freunden und Bekannten defintiv an!
> oder Mails, die auf Probleme mit dem
> eigenen Mailsystem (an postmaster@…) oder dem Webserver (an
> webmaster@…) hinweisen.
Um das zu entscheiden, wirst du die mails wohl lesen müssen!
Aber an ernsthaften Fehlermeldungen von Hans.Wurst@meicka.de bist du
dann doch nicht interessiert, oder?
Wieso darf ich dir keinen Hinweis auf einen illegalen Link auf deiner
HP schicken, ohne meine Identität zu offenbaren?
Anonyme Mailbenachrichtigung an das BKA wegen KiPo im Inet wirds dann
wohl erst recht nicht mehr geben!
>
> Ich hoffe Du hast es nun auch verstanden.
Wieso “auch”?

Re: Was ist Spam? - Microsofts Alleingang im Anti-Spam-Kampf

Mittwoch, Mai 21st, 2008

spamUnd als Spam bezeichne ich sowohl die Konsumaufforderungen, die Tag
> > und Nacht über sämtliche Kanäle unaufgefordert auf mich
> > hereinprasseln,
>
> Hoffentlich meinst Du nicht Fernsehen oder Radio. Da hast Du die
> Werbung nämlich selbst angefordert.
Doch, das meine ich durchaus. Auch wenn ich nur wenig TV und gar kein
Radio konsumiere, so finde ich es trotzdem als Zumutung, entweder in
gewissen Intervallen den Kanal wechseln oder mir das Gehirn mit dem
aggressiven Schrott zumüllen lassen zu müssen.
Nein, angefordert habe ich diesen Schrott sicherlich nicht. Ich
bezahle meine Gebühren - und früher, als es die Privatsender auf dem
Niveau der billigsten Regenbogenpresse noch nicht gab, reichten die
auch fast für die Finanzierung der Sender aus. Werbung war auf eine
bestimmte Zeit (gesetzlich) begrenzt; auch wurden keine Filme damit
verstümmelt.
Und was Werbung betrifft: Wie der Name schon sagt, soll sie
eigentlich werben, und nicht manipulieren und verarschen. Was sich
heutzutage unter diesem Begriff alles so tummelt, verdient
zumindestens den Begriff der geistigen Umweltverschmutzung - manchmal
geht es schon hart an die Grenze der Körperverletzung. Gute Werbung
informiert, und eine Firma mit guten Produkten hat es nicht nötig,
sich dermaßen aufzudrängen - und spart sich nebenbei noch eine Menge
Kosten.
Zum Schluß nochmal was zum Nachdenken. Wo kommt denn der Markenwahn
her, der zu Kleinkriegen auf den Schulhöfen geführt hat und schon
unsere Kinder gesellschaftlich spaltet?
mfg - Stinkbombe