Re: Wer reagiert auf Angebote aus Spam ??? - Spammer ziehen Anti-Spam-Aktivisten vor …
Juni 30th, 2008spamervus,
> Ich hätte da mal eine grundsätzliche Frage:
> Jeden hier nerven die Massenmails, die täglich den Posteingang
> verstopfen.
Wen nicht?
> Eine Firma, die derartig arbeitet hat bei mir von
> vornherein versch… .Aber anscheinend muss doch ein gewisser
> Prozentsatz von Usern die Angebote (spanische Penispumpen/My Grandma
> naked/Half-Prize-Insurence/etc. pp) wahrnehmen, sonst würde kein
> Unternehmen mehr in Spam-Sendungen investieren.
> Gibt es wirklich Leute, die bescheuert genug sind?
> Eure Meinung würde mich interessieren.
> Gruß, moardin
Das Ganze ist IMHO eine statistische Rechnung: Spams sind billig.
Insbesondere da eine Menge Spammer zum verteilen ihres Mülls auf die
Relay-Server anderer Leute zugreifen. Damit drücken sie die Kosten
ohnehin anderen auf. Wenn der Spammer aber jetzt 1,5 Mio. Kopien
seiner Mail versendet, und nur jeder 100.000 antwortet, hat er seine
Kosten ja schon wieder drin. Das ganze geht nach dem Motto “Ein
blindes Huhn findet auch mal ein Korn”. Die tatsächlichen Kosten für
diese Art ineffektive Art der Werbung trägt letztlich der Anwender.
AOL berichtet zum Beispiel das ca. 70% der von AOL Kunden empfangenen
E-Mails Spam sind. Das heißt AOL muß einen Großteil seiner
Infrastruktur nur dafür bereitstellen, daß deren Netz von den Spammer
nicht lahm gelegt wird.
Leider habe ich keine Angaben über den Spamverkehr bei anderen ISP’s,
aber ich unterstelle mal, daß die Größenordungen dort die selben
sind. Auch wenn die e-mail Adressen @aol.com oder @t-online.de usf.
vermutlich die beliebtesten Ziele der Spammer sind.
Gruß,
Jali
Juli 3rd, 2008 at 15:02
[…] spameine mehrere jahre alte T-online Adresse ist bislang immer von Spam > verschont geblieben, weil ich damit vorsichtig umgegangen bin, > Freunde und Bekannte auf die CC:/BCC Problematik hingewiesen habe und > überhaupt darauf achtete, die Adresse nur unter kontrollierten > Bedingungen zu verwenden und nicht etwas auf Webseiten auftauchen zu > lassen. Meine Adresse hab ich unvorsichtigerweise in den 90ern mal in ein paar News Groups Postings verwendet. Wenn man erreichbar sein will, und mit vielen Menschen kommunizieren möchte, dann kann man sich dem eben nicht dauerhaft entziehen. > Seit ca. 6 Wochen ist es mit der Ruhe vorbei. Plötzlich bekomme ich > so ca. 6-10 SPAM Mails am Tag. > > Plötzlich bietet T-Online einen SPAM-Filter an, der naürlich > kostenpflichtig ist. > > Ein Schelm, wer böses dabei denkt… > > WmS. Denkst du ein deutscher Provider mit mehr als Tausend Mitarbeitern entwirft ein System um dich mit Spam mails zuzuwerfen damit er 0,95 […]