Archive for Juli, 2008

Re: Spam - was bringt das den Firmen? - Geduld zuende: 10 Dollar Strafe pro Spam…

Freitag, Juli 18th, 2008

> eine grundsätzliche Frage:
> Spam ist ja Werbung - soll also den Verkauf eines Produktes
> forcieren. Da aber wohl keiner mehr auf Spammails hereinfällt, kann
> ich da keinen Zweck erkennen.
>
> Wozu dann das Ganze?
Das Problem sind (wie so oft :-) die Dummen, die darauf eben doch
hereinfallen. Bei E-Mail-Spam zahlt schließlich der Empfänger und
nicht der Absender. Wenn der Absender eine Million E-Mails versendet
kostet ihn das wenn’s hoch kommt ein paar Euro. Das kann man an einer
Hand abzählen. Wenn aber nur ein einziger Dummer darauf hereinfällt
und der Spammer sein Produkt für z. B. 100 EUR verkauft, dann hat er
vielleicht 98 EUR Gewinn. Das sind fast 100%. Und das Produkt
ausliefern braucht er auch nicht. Wird er wohl meist auch nicht, da
es ihm sicher egal ist, ob er eine oder zwei Straftaten begeht. Das
ist eben das Fatale bei E-Mail-Spam. Der Empfänger ist immer der
bestohlene.
Drei Regeln bei Spammern sind zu beachten:
1. Spammer lügen
2. Wenn Du denkst ein Spammer erzählt die Wahrheit, siehe Regel 1
3. Spammer sind dumm
Man muß nur mal in die Spams sehen, die man bekommt. Diese drei
Regeln haben bei Spam *immer* Gültigkeit. Ich kenne keine Ausnahme.
Gruß

Re: OT: Spam im konkreten Briefkasten? - Geduld zuende: 10 Dollar Strafe pro Spam…

Freitag, Juli 18th, 2008

spamein Briefkasten trägt einen eindeutigen Aufkleber, der besagt, daß
> ich keinen Einwurf von kostenlosen Zeitungen oder sonstiger
> Propaganda wünsche.
>
> Dauernd diese Anzeigenblätter, Werbeblätter und Broschüren,
> Aufforderungen Altkleider zu sammeln etc. *AARGH* Ungefähr jeden
> zweiten Tag muß ich den Weg vom Briefkasten zur Altpapiertonne
> antreten.
>
> DAS IST SPAM!
Auch bei mir lief nach drei bis fünf Tagen der Briefkasten über. War
ich mal zwei Wochen nicht da, konnte schon die erwünschte Post nicht
mehr zugestellt werden. Seitdem mahnt ein Dicker Schriftzug auf
gelbem Grund mit den Worten “Keine Werbung, keine Wurfsendungen!” zur
Zurückhaltung und findet weitgehend Beachtung. Lediglich ein
umfangreicheres Anzeigenblatt fand regelmäßig den Weg hinein, aber
seitdem ich dem Verlag per eMail einige male nachdrücklich
aufgefordert habe, für Beachtung zu sorgen, kommt wirklich nur noch
die Stromrechnung an. Von seltenen Ausnahmen einmal abgesehen. Um
ehrlich zu sein, habe ich selbst nicht mit einem solchen Erfolg
gerechnet und es mehr als Vorbereitung der Gegenwehr angesehen. Aber
es wirkt tatsächlich.
Und warum?
Weil es das Gesetz verbietet, solche Verfügungen des
Briefkastenbesitzers zu ignorieren und entsprechende Handhabe
vorsieht. Wenn das keine empfehlung ist, das auch auf eMail zu
übertragen…
Gruß
Tiberius

Spam abwenden DSG 2000 - Die etwas andere Versicherung gegen Spam

Donnerstag, Juli 17th, 2008

spamo !
Hier eine Methode um Spam abzuwenden, erst sendet man den ersten
Brief um herauszubekommen welche Daten das Unternehmen gespeichert
hat. Danach sendet man den zweiten Brief und beantragt die Löschung
laut Datenschutzgesetz.
eine ganz sicher Sache ….
Sehr geehrte Herren!
Ich ersuche Sie unter Hinweis auf

Re: OT: Spam im konkreten Briefkasten? - Geduld zuende: 10 Dollar Strafe pro Spam…

Mittwoch, Juli 16th, 2008

spamnd warum?
> Weil es das Gesetz verbietet, solche Verfügungen des
> Briefkastenbesitzers zu ignorieren und entsprechende Handhabe
> vorsieht. Wenn das keine empfehlung ist, das auch auf eMail zu
> übertragen…
Nein, ist es nicht wirklich. Versteh mich richtig. Auf den ersten
Blick wäre das nicht schlecht, aber es ist für E-Mail nicht
anwendbar. Erstens müßte das für die ganze Welt gelten und nicht nur
für D, denn 98% des Spams kommt aus anderen Ländern. Zweitens kann
man an ein E-Mail-Postfach keinen Aufkleber machen “keine Werbung”.
Drittens funktionieren Robinson-Listen (bei denen sich der Empfänger
austragen kann) nicht, weil die Spammer ja ihre E-Mail-Listen
irgendwie darüber abgleichen müßten. Ergo kann das auch dazu
mißbraucht werden, um E-Mail-Adressen als “gültig” zu identifizieren.
Viertens will ich mich nicht drum kümmern müssen - ich möchte einfach
keinen Spam kriegen - so einfach ist das.
Man muß immer daran denken daß E-Mail Spam und Werbung im Briefkasten
ein großer Unterschied ist. 100000 Werbeblätter kosten einer Firma
die Druckkosten für 100000 Seiten plus die Gebühren zum Austragen.
Wenn es per Post gesendet wird kostet das pro Brief etwa 0,50 EUR.
Das wären insgesamt 50000 EUR plus die Druck- und Designkosten. Da
überlegt sich jede Firma, ob sich das auch lohnt, denn das
ausgegebene Geld will erstmal wieder verdient werden. Das hält
Werbung automatisch in vernünftigen Grenzen. Und Werbeblätter, die
nicht mit der Post geschickt werden, kosten Geld für die Austragung.
Außerdem kann man diese mit dem Aufkleber “keine Werbung” verhindern.
Demgegenüber steht E-Mail: 100000 E-Mails über ein Open-Relay kosten
geschätze einmalige (!) 0,10 EUR für die kurze Online-Verbindung über
einen Call-By-Call-Provider zum Absenden der Mail. Davor etwa 30
Minuten Zeit, um die Mail zu schreiben. Wir haben also Ausgaben von
sagen wir der Einfachheit halber 1 EUR. Demgegenüber stehen die
Einnahmen. Hat der Spammer nur 10 Dumme gefunden, die ein Produkt für
sagen wir 50 EUR kaufen, dann beträgt der Gewinn für den Spammer fast
500 EUR (ich gehe hier realistischerweise davon aus, daß eigentlich
gar kein Produkt existiert, denn warum sollte ein Spammer das
bestellte Produkt liefern? Wenn er schon illegalerweise Spam
verschickt, wird er sich um andere illegale Handlungen, wie z. B.
Betrug, sicher auch nicht scheren. Aber selbst wenn das Produkt
unerwarteterweise existieren sollte - der Gewinn würde bei 50%
Gewinnspanne immer noch etwa 250 EUR betragen). *Das* ist das Problem
bei
Spam. Der Erlös für den Spammer beträgt immer nahezu 100%. Denn
der Empfänger zahlt (für Downloadvolumen oder -zeit und Arbeitszeit)
und kann sich nur schwer dagegen wehren.
Ich verwende deswegen diverse Anti-Spam-Listen.
http://relays.osirusoft.com und http://www.spews.org sind da sehr
gut.
Gruß

Re: Spam in Deutschland - US-Carrier Sprint wegen E-Mail-Spam verk…

Montag, Juli 14th, 2008

an.de/archives/689″>spaman bekommt hier mittlerweile mehr Spams aus dem Ausland als von den
> hier ansässigen Firmen. Habe einen Account bei web.de und kann jeden
> Tag 3-5 neue Spamfilter anlegen. Und ich habe meine Email-Adresse
> niemanden weiter gegeben.
>
> Manchmal habe ich das Gefühl das auch die Freemail-Anbieter die
> Adressen weiter geben. Spam gehört verboten wenn man dies nicht
> ausdrücklich gewünscht hat und die Strafen für solche Subjecte oder
> Firmen müssen sehr stark noch oben verschoben werden. Diese Art von
> Belästigung nimmt mittlerweile überhand an und muß aufhören!!
>
…geht mir genauso bei web.de. Habe mittlerweile aber “schweres
geschütz” gegen diese spammer installiert. popsneaker leistet da gute
dienste, kann ich dir nur empfehlen wenn du mit linux arbeitest.
übrigens bei gmx wars bei mir noch übler, deshalb habe ich meinen
account dort aufgegeben.
ciao
michael

Re: Spam in Deutschland - US-Carrier Sprint wegen E-Mail-Spam verk…

Samstag, Juli 12th, 2008

spam Manchmal habe ich das Gefühl das auch die Freemail-Anbieter die
> > Adressen weiter geben. Spam gehört verboten wenn man dies nicht
> > ausdrücklich gewünscht hat und die Strafen für solche Subjecte oder
> > Firmen müssen sehr stark noch oben verschoben werden. Diese Art von
> > Belästigung nimmt mittlerweile überhand an und muß aufhören!!
> >
> …geht mir genauso bei web.de. Habe mittlerweile aber “schweres
> geschütz” gegen diese spammer installiert. popsneaker leistet da gute
> dienste, kann ich dir nur empfehlen wenn du mit linux arbeitest.
>
> übrigens bei gmx wars bei mir noch übler, deshalb habe ich meinen
> account dort aufgegeben.
Krass, ich habe Web.de epost.de und gmx.de/.net Account, und bekomme
von dort gar keinen Spam. Ich nutze die allerdings auch nicht
wirklich aktiv, sondern nur als Weiterleitung.
Was wirklich schlimm war, ist tomgreen.com. Ein Kumpel hat mich mal
zugelabert,
dass es dort so kewl sei und so (TomGreen kennt ja eh
jeder
aus Kino (Roadtrip) und Fernsehen (TomGreenShow)). Die
verlangten,
wie so oft auch, eine alternative Emailadresse um das
Passwort dorthin zu versenden.
Und die haben die Adresse richtig hart weiterverkauft. Bin seit 1
Jahr dort nicht mehr angemeldet und bekomme trotzdem noch täglich
mind. 3 Werbemails.
Ciao UNiK

Re: OT: Spam im konkreten Briefkasten? - Geduld zuende: 10 Dollar Strafe pro Spam…

Freitag, Juli 11th, 2008

> Es gibt nirgendwo im Mailstandard den Zwang, jede Mail
> anzunehmen,
Ja, full ack. Insbesondere ist man auch ansonsten natürlich nicht
verpflichtet Mails anzunehmen. Das wäre ja sonst so, als wäre man
gezwungen auf der Straße jemandem Wildfremden zuzuhören, nur weil der
es möchte.
Allerdings kann das natürlich anders sein, wenn man einen Vertrag mit
dem Versender hat (oder auch mit dem Empfänger), der so etwas
ausschließt. Aber wer macht schon einen solchen Vertrag und noch dazu
mit einem Spammer?
> vor allem wenn man kein Relay ist sondern
> der ENDPUNKT. Mit ein paar Scripten ist es supereinfach
> nach einigen “inhaltlichen” Gesichtspunkten zu scannen
> und den Mail Empfang _abzulehnen_ (’bouncen’).
Nein, es ist viel einfacher und effektiver (die Mail wird nämlich
dann erst garnicht verschickt und verstopft damit nicht die
Leitungskapazität), die Mail nach der IP-Adresse zu filtern und von
bestimmten IPs einfach nichts anzunehmen. Das geht mit sogenannten
RBLs (Realtime Blackhole Lists), die von fast jedem Mailserver
unterstützt werden (ich verwende Exim :-). Nimmt man da eine Liste,
die Open Relays blockt (relays.osirusoft.com siehe
http://relays.osirusoft.com) und dazu noch eine Liste, die Provider
blockt, die nicht auf Beschwerden über Spammer reagieren oder diese
sogar unterstützen (spews.relays.osirusoft.com siehe
http://www.spews.org), dann ist man schon ganz gut gegen Spam
geschützt. Und es erzieht die Provider auch gleich zu sensiblerem
Verhalten gegenüber der Spam-Problematik.
> Natürlich kostet das erheblich mehr Perfomance auf dem
> Mailserver,
Ja, deshalb lieber RBLs.
> und natürlich öffnet das die Tür zum
> “offiziellen” scannen von Mailinhalten;
Ja und könnte auch Probleme machen, wenn man Kunden hat. Kann sein,
daß man dann für den Inhalt sämtlicher Mails (auch von den eigenen
Kunden) verantwortlich ist (Telekommunikationsgesetz). Alles afaik
und imho natürlich …
> aber bis eine
> andere “akzeptable Lösung” vorliegt…
Gibt es soch schon - siehe oben.
Eventuell den eigenen Provider mal fragen, ob er so etwas benutzen
würde bzw. einrichten könnte.
Gruß

Re: GMX Spam-Filter - Erster Anti-Spam-Kongress “trifft ins Sc…

Freitag, Juli 11th, 2008

href=”http://pennystockslive.com/limited-risks-in-penny-stocks”>spamer Service von GMX ist der mir derzeit bestbekannteste Schutz vor
> ungewünschten Mails, bisher ohne Falschetrefferquote und das völlig
> umsonst… Sehr gut weiter so…, hatte sogar kommerzielle Programme
> ausprobiert, die wesentlich mehr eigeninitiatieve erforderten, und
> immer noch 3-5 % Spam durchliessen.
Ohne undankbar für einen kostenlosen Dienst sein zu wollen, aber ich
werde mittlerweile immer unzufriedener mit ihren Spam-Filtern.
Wie ich gestern hier schon schrieb:
Bestimmte Mails (z.B. die wwwoffle-Mailing-Liste, aber auch bestimmte
andere Listen, und sei es auch nur der tägliche
Donnerwetter-Wetterbericht) verschwinden offenbar im Nirvana!
Meine Spam- und Filtereinstellungen sind alle so gewählt, daß e-mails
nicht einfach verworfen (Annahme verweigert) werden, d.h. sie müßten,
wenn schon nicht im Posteingang, wenigstens im Spamverdacht-Ordner
auftauchen.
Tun sie aber nicht.
Die sehr aktive wwwoffle-Liste und andere von mir erwartete Listen
sind de facto tot, d.h. ich kriege null neue e-mails seit
Filterumstellung bei GMX. So etwas ist weder akzeptabel noch
vereinbar mit einem Gesamturteil “die Filter funktionieren gut”.
Wer von euch weiß, wie viele e-mails er ständig verliert dank dieser
Neuerungen? Von Leuten, die einem schreiben wollten, und wovon man
selbst ja nichts (also auch von deren nicht eintreffenden Mails)
mitkriegt.
GMX ist zwar derzeit wieder am Umstellen, aber das betrifft ja wohl
nicht die Anti-Spam-Funktionalität, sondern, wie ich es verstehe, nur
die Aussortierung.
Jedenfalls habe ich es inzwischen (heute morgen) jetzt doch auch
erlebt, daß von mir selbst (von anderen Konten) an meinen GMX-Account
verschickte Mails nicht ankommen.
Na ja. :-( /sokli/

Heise-Hardware-Spam - Freitags-Chat: Kampf gegen Spam

Donnerstag, Juli 10th, 2008

Liebe Heiserianer
Folgendes Szenario: Meiner einer zieht am Samstag seine c’t aus dem
Briefkasten - Headline: Kampf dem Spam! Recht so, denk ich … und
was fällt da nicht raus? FÜNF Beilagen! Bei einem durchschnittlichen
Beilagen-Gewicht von ca. 20 g macht das 100g unerwünschte Werbung -
das wären dann ca. 2,5 kg Hardware-Spam jährlich, den ich aus dem
vierten Stock wieder runtertragen darf. Danke. Und das ist nur die
beigelegte Werbung.
Ich weiß natürlich, daß ich das Thema verfehlt habe, da ihr keine
Adressen weitergebt sondern den Vertrieb der (von euch erwünschten,
von mir unerwünschten) Werbung selbst in die Hand nehmt, blablabla.
Es nervt trotzdem.
Wie kann ich mich dagegen wehren? Hm, wahrscheinlich nur dadurch, daß
ich neben dem “Keine Werbung einwerfen”-Schild an mienem
Blech-Outlook ein zusätzliches anbringe auf dem steht: “c’t vor dem
einwerfen bitte gut schütteln”.
Nix für ungut, ich musste das jetzt mal loswerden.
Viele Grüße,
McM
Ps. Wie wäre es mit einem Sonder-Abo OHNE Werbung? Vieleicht 1

Re: Wer reagiert auf Angebote aus Spam ??? - Spammer ziehen Anti-Spam-Aktivisten vor …

Mittwoch, Juli 9th, 2008

spam Eine Bekannte von mir, die bekanntermassen ihre konservativen
> > Ansichten von ihrem Vater (Ex-General oder so) übernimmt, hat im
> > Gespräch über Windkraft einmal tatsächlich die Kritik vertreten, die
> > Dinger würden bei Windstille zuviel Strom verbrauchen, da sie sich ja
> > weiterdrehen müssten.
>
> Ich will Dich ja nicht schocken, aber es ist bei den meisten Modellen
> tatsächlich so, dass die Dinger bei Windstille per Motor
> weitergedreht werden.
> Genau so wie bei Festplatten, die nach jahrelangem Betrieb die Mücke
> machen, wenn man Ihnen einmal den Saft abdreht, ist das ständige
> Anlaufen Gift für die Lager. Deswegen wird da konstant weitergdreht,
> so dass die Lager nie stillstehen. Erstaunlich, was?
Dann fordere ich die sofortige Abschaltung all dieser Stromfresser!