September 16th, 2008
spamicht ausdrücklich, richtig - das wäre aber ja auch ziemlich
> kontraproduktiv, wenn man in einer Pressemitteilung vom Typ “freut
> euch, wir tun ‘was!” ausführlich die Fälle auflistet, in denen man
> doch *nichts* tut, nicht wahr? :-}
Aus der Tatsache, dass etwas nicht ausdrücklich erwähnt wird, zu
schlussfolgern, dass es ausgeschlossen ist, ist ziemlicher Blödsinn.
Aus der Tatsache, dass sich die Verbraucherzentrale in einer
Pressemitteilung an “Verbraucher” wendet, zu folgern, dass sie keinen
Spam von Sysadmins wollen, ebenfalls.
> > > — Wollen würde sie wohl, daß der weitergeleitete Spam ‘mal
> > > mindestens deutschsprachig wäre und so.
> > Woraus folgerst du das? Auf der Website der VBZ steht doch
> > ausdrücklich, dass auch ausländischer Spam bearbeitet wird.
>
> “Spammer aus dem Ausland werden an Verfolgungsstellen im Ausland
> gemeldet, die effektive Maßnahmen vor Ort ergreifen können.”
> Bearbeitet? Nun ja, der Zuständige wird festgestellt und der Vorgang
> weitergegeben, kein Wort von Nachhaken oder Erfolgskontrolle, wenn
> man das “bearbeiten” nennen will …
Das ist eine Pressemitteilung, keine detaillierte Beschreibung des
angewendeten Verfahrens. Aus der Tatsache, dass in der Mitteilung
etwas nicht ausdrücklich erwähnt wird, lässt sich nicht schliessen,
dass es nicht stattfindet.
Das Melden von Spammern an ausländische Verfolgungsstellen sehe ich
durchaus als Bearbeiten an. Ob und in wie weit die VBZ nach dem
Melden “nachhakt”, weißt du nicht.
> > > > Die Kritik des OP ist folglich Unfug.
> > > Kritik? Ich lese da keinen Aufruf, daß *andere*, geschweige denn die
> > > vzbv selbst, gefälligst auch nach seiner Variante handeln sollen.
> > Er hat den Sinn des Vorgehens der VBZ bezweifelt
>
> Indem er darauf eingeht, wie er ihr Projekt - etwas anders als
> geplant - zu *nutzen* gedenkt? Wennste meinst.
Im OP steht davon nix, sondern:
> Kann man sich
> das Weiterleiten sparen. Und sie bekommen mehr Arbeit als ihnen
> wahrscheinlich lieb ist.
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September 16th, 2008
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September 15th, 2008
> > da kotzt man doch gleich wieder. Die Diskussionen um orbs.org
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September 13th, 2008
> > Flatrate regelt.
> > # sed -e ‘/spamtrap/s/$/,beschwerdestelle@spam.vzbv.de/’ \
> > aliases > aliases.new
> Was dann ziemlich genau das wäre, wozu die Verbraucherzentrale
> aufruft.
Nein, weder das, wozu sie aufruft, noch das, was sie wirklich will.
Allenfalls das, was sie in der Praxis bekommen wird.
– Aufrufen tut sie dazu, daß *menschliche* Empfänger von Spam diesen
weiterleiten. (Deswegen die Anleitung, wie man (mensch) die Header
hervorholt.) Adressen von Spam Traps werden den Spammern auf
Webseiten etc. bewußt zum Fraß vorgeworfen, bauen kein Surfprofil auf
etc. und sind schon deswegen nicht unmittelbar vergleichbar.
– Wollen würde sie wohl, daß der weitergeleitete Spam ‘mal
mindestens deutschsprachig wäre und so. (Obwohl ich schon türkischen
Spam für ISPs bekommen habe - Ich konnte den nur nicht so gut lesen,
daß ich wüßte, ob der an “Normaltürken” oder in Deutschland lebende
Türken gerichtet war …) Aber um *die* Qualität an Vorsortierung zu
erreichen, müßte sie sich an Clearinghouses etc. wenden … und auf
das positive öffentliche Presseecho verzichten …
> Die Kritik des OP ist folglich Unfug.
Kritik? Ich lese da keinen Aufruf, daß *andere*, geschweige denn die
vzbv selbst, gefälligst auch nach seiner Variante handeln sollen.
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September 11th, 2008
spam- Aufrufen tut sie dazu, daß *menschliche* Empfänger von Spam diesen
> weiterleiten. (Deswegen die Anleitung, wie man (mensch) die Header
> hervorholt.)
Das kann ich aus dem Aufruf der VBZ nicht herrauslesen. Dort steht
mit keinem Wort, dass automatisierte Weiterleitungen unerwünscht
wären. Und aus der Tatsache, dass für Nutzer, denen dieses Wissen
fehlt, erklärt wird, wie sie die Header weiterleiten, kann man das
auch nicht folgern.
> Adressen von Spam Traps werden den Spammern auf
> Webseiten etc. bewußt zum Fraß vorgeworfen, bauen kein Surfprofil auf
> etc. und sind schon deswegen nicht unmittelbar vergleichbar.
>
> — Wollen würde sie wohl, daß der weitergeleitete Spam ‘mal
> mindestens deutschsprachig wäre und so.
Woraus folgerst du das? Auf der Website der VBZ steht doch
ausdrücklich, dass auch ausländischer Spam bearbeitet wird.
> > Die Kritik des OP ist folglich Unfug.
>
> Kritik? Ich lese da keinen Aufruf, daß *andere*, geschweige denn die
> vzbv selbst, gefälligst auch nach seiner Variante handeln sollen.
Er hat den Sinn des Vorgehens der VBZ bezweifelt, IMHO zu Unrecht,
und deine Argumente konnten seine Zweifel bisher auch nicht
untermauern.
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September 10th, 2008
spam. Alle SMTP Server muessen wieder VERIFY unterstuetzen, damit kann
> man die Absenderadresse ueberpruefen. Wenn ein SMTP Server eine Mail
> erhaelt, z.B. kjfdkjf@yahoo.com, dann mach dieser eine Verbindung zu
> Yahoo und laesst sich von Yahoo bestaetigen, dass eine solche Mail
> wirklich gibt; wenn nicht => SPAM
Das fürht nicht zum Erfolg. Es werden ja von den meinsten Mailservern
bereits überprüft, ob zumindest die Absende-Domäne existiert, bzw. ob
diese einen MX-Eintrag hat.
Der Spammer verwendet als Absender einfach eine existierende
Mail-Adresse, so wie sie heute bereits existierende Domänen
verwenden.
>
> 2. Es ueberprueft, dass alle SMTP Server im Received Header *echt*
> sind. Dazu macht es zu jedem eine Verbindung und ueberprueft, dass es
> wirklich ein SMTP Server ist und dass DNS Name und IP (sofern beide
> gegeben sind im Header auch uebereinstimmen). Ursprung verschleiern
> ist nicht!
Das wird ebenfalls bereits von manchen Mail-Servern durchgeführt. Die
“echten” Spammer verwenden ja existierende Mail-Server. Entweder,
weil sie durch Fehlkonfiguration “offen” sind, oder weil sie sich
eines korrupten Providers bedienen. Weiters können “ganz normale
User” wie z. B. bei t-online natürlich über den t-online-Mailserver
Mails versenden. Auch Spam.
>
> 3. Die ersten SMTP Server verlagen alle Benutzernamen und Passwoerter
> vom Benutzer. Damit koennen Spammer keine Open Proxies missbrauche.
Die Spammer finden immer wieder offene Systeme, oder eben korrupte
Provider.
-eve
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September 9th, 2008
spam — Aufrufen tut sie dazu, daß *menschliche* Empfänger von Spam diesen
> > weiterleiten.
> Das kann ich aus dem Aufruf der VBZ nicht herrauslesen. Dort steht
> mit keinem Wort, dass automatisierte Weiterleitungen unerwünscht
> wären.
Nicht ausdrücklich, richtig - das wäre aber ja auch ziemlich
kontraproduktiv, wenn man in einer Pressemitteilung vom Typ “freut
euch, wir tun ‘was!” ausführlich die Fälle auflistet, in denen man
doch *nichts* tut, nicht wahr? :-}
Aber ganz so unklar ist es ja auch wieder nicht, wenn dort steht, daß
“Verbraucher dem vzbv per Mail unerwünscht eingetroffene Spams
übermitteln” können. *Verbraucher*, nicht Sysadmins. Bei diesen
*eingetroffen*, nicht in transit abgefangen. “Per Mail”, eine
Einschränkung, die völlig überflüssig wäre, wenn wir von der
automatischen Umleitung *von Mails* sprächen. Auch die Bezeichnung
“Beschwerdestelle” paßt IMHO nicht gut für einen Vorgang, bei dem
erst gar kein Mensch beteiligt ist, der sich über irgendetwas
beschweren könnte.
> > — Wollen würde sie wohl, daß der weitergeleitete Spam ‘mal
> > mindestens deutschsprachig wäre und so.
> Woraus folgerst du das? Auf der Website der VBZ steht doch
> ausdrücklich, dass auch ausländischer Spam bearbeitet wird.
“Spammer aus dem Ausland werden an Verfolgungsstellen im Ausland
gemeldet, die effektive Maßnahmen vor Ort ergreifen können.”
Bearbeitet? Nun ja, der Zuständige wird festgestellt und der Vorgang
weitergegeben, kein Wort von Nachhaken oder Erfolgskontrolle, wenn
man das “bearbeiten” nennen will …
Nicht, daß das überraschend oder verwerflich wäre; Es ist nun ‘mal
die DEUTSCHE Verbraucherzentrale, die ist auf die Juristerei in
DEUTSCHLAND geeicht, was auch OK ist, wenn die fragliche Werbung zum
Beispiel in einem deutschen *Briefkasten* landet. Können weder die
(deutschen) Spam-Empfänger noch der vzbv ‘was für, daß bei Mailboxen
plötzlich einzeln nachkontrolliert und gesiebt werden muß, ob
deutsches Recht überhaupt anwendbar ist. Bedeutet aber trotzdem eine
ungewohnte Differenz zwischen “den” Interessen eines deutschen
Verbrauchers und denen, die der vzbv auch wahrnehmen kann und will.
> > > Die Kritik des OP ist folglich Unfug.
> > Kritik? Ich lese da keinen Aufruf, daß *andere*, geschweige denn die
> > vzbv selbst, gefälligst auch nach seiner Variante handeln sollen.
> Er hat den Sinn des Vorgehens der VBZ bezweifelt
Indem er darauf eingeht, wie er ihr Projekt - etwas anders als
geplant - zu *nutzen* gedenkt? Wennste meinst.
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September 6th, 2008
spamhje, Schlund und der Kundenserver.
>
> […] Angeblich gibt es bereits neue Server, die Open
> Relaying nicht mehr erlauben, sondern SMTP-Auth verwenden. Allerdings
> sagt Schlund, sie könnten die Kunden nicht so schnell auf den neuen
> Server umstellen, weil die sich ja dann für den neuen Server anmelden
> müßten, um ein Paßwort zu erhalten. Weiterhin müßten die Kunden ihre
> E-Mail-Programme umkonfigurieren.
So isses.
Ausschnitt aus http://faq.puretec.de/mail_news_ums/3.html
“Da in Zukunft der Versand der E-Mails grundsätzlich über SMTP-Auth
abgewickelt wird, genügt es, wenn Sie in Ihrem Mailprogramm ganz
normal smtp.1und1.com eintragen. (In den nächsten Wochen kann noch
übergangsweise ohne Authentifizierung versandt werden. Sie sollten
die Änderungen in Ihrem Mailprogramm aber baldmöglichst durchführen,
da dies wirklich nur noch kurze Zeit möglich sein wird).”
Ich frage mich schon, ob die erst mit smtp.1und1.com auch in die
Blacklists wollen; wenn die den Kunden schon die Umstellung auf neue
Adressen empfehlen, können sie doch diese neuen Server gleich nur mit
SMTP-AUTH laufen lassen.
> Es sieht also so aus, daß Schlund es offensichtlich wichtiger ist,
> seine Kunden nicht mit Sicherheitssachen zu “stören”, als allen
> Internetusern einen Dienst zu erweisen und E-Mail innerhalb von ein
> paar Wochen auf den neuen, sicheren Server umzustellen.
So sieht’s leider aus. Ich habe erstmal auf 1und1.com mit SMTP-AUTH
umgestellt; wenn ich da Probleme bekomme, schicke ich Mails wieder
über meine Domain bei einem anderen Anbieter (SMTP after POP3) oder
über T-Online.
[…]
> Ja, das kann sein. Schlund ist imho total planlos. Wie die überhaupt
> Ihr Netz aufgebaut haben ist mir völlig rätselhaft. Aber Ahnung
> scheint dort fast niemand zu haben.
Meinst du jetzt Schlund Partner oder Puretec? Ich hatte bisher immer
gedacht (c’t und andere Quellen), Schlund Partner wäre gut (und
teuer), und Puretec (als Schlund-Ableger) wäre zwar günstig, aber
immer noch um Längen besser als Strato. Ich selber bin bei Puretec,
habe dort bisher nur Web-Hosting und POP3 genutzt und bin eigentlich
zufrieden.
> […] Man bekommt eben nur das was man bezahlt
> und das ist bei Schlund wenig.
Wie schon oben gefragt: Schlund oder Puretec?
Schönen Sonntag,
GT
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September 5th, 2008
> Das scheint doch eine grössere Sache zu sein. Mein Provider ist 1
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September 4th, 2008
spamas scheint doch eine grössere Sache zu sein. Mein Provider ist 1
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