Re: Spam vermeiden - Erster Anti-Spam-Kongress “trifft ins Sc…

August 31st, 2008

.triciaswaterdragon.com/2008/08/29/using-gmail-to-filter-out-the-spam/”>spami,
> für alle die ne domain und somit die zugehörigen e-mail adressen
> name@domain.de haben das (soweit eben möglich) man wenn man sich bei
> einer Firma etc. mit e-mail adresse anmelden muss man automatisch
> eine neue vergibt, beispielsweise heise@domain.de . So weiß man genau
> welche Firma die E-mail weitergegeben hat ,oder meinetwegen auch
> Sicherheitslücken hat, und wem man demzufolge kräftig in den hint***
> treten kann, und den server zu beauftragen das er mails an diese
> adresse, falls sie unter spam attacke fällt, einfach direkt zu
> löschen. Desweiteren ist sicherlich ein wesentlicher Faktor wo und
> wem man seine adresse gibt. Ich habe neben meiner mail@domain auch
> freemailadressen, die eigenartigerweise, obwohl ich sie seit jahren
> benutze, noch nie einem Spamangriff zum Opfer gefallen sind. Also
> woran liegt das?
>
> M.f.G.
> Ava
>

Re: Wie effektiv ist Spam eigentlich? - Spam effektiver ausfiltern dank P2P-Tech…

August 30th, 2008

spamzwischen denke ich, daß ein guter Teil der Spamer in Wahrheit
> geltungssüchtige Teenager sind… aus der Gilde der beliebten
> Kabelmodempinger.
Das sehe ich ganz anders.
> Mich ärgert inzwischen weniger Spam (ein Druck auf ENTF erledigt das
> Problem), als viel mehr der Mißbrauch von e-mail Adresources/email-masking-protect-email-address-from-spam.html”>essen.
>
> Letztens habe ich meine ältere e-mail als Absender in einer Spam
Meine Email-Adresse kommt auch vor, aber zum obigen Punkt:
Ich bekomme etliche Spams von Leuten, die allen Ernstes meinen,
sie würden damit eine effektive Werbung machen. Wenn man ihnen
sagt, sie sollen es lassen, tun sie es oft nicht, ohne daß man
vorher mit einem Anwalt droht. Diese Art von Spam kommt in der
Tat aus Deutschland (z.B. Handy-Verkäufer). Die anderen Spammer,
die Dir die eine Hypothek auf Dein Haus für’s Fettabsaugen
mit Refinanzierung per Kettenbrief verkaufen wollen, sind oft
aus dem Ausland.
Und: Bei ca. 20-50 Spams am Tag finde ich nicht, daß das Problem
mit “ENTF” erledigt ist. Es kostet immer wieder Zeit, es zu tun,
und die Mails werden auch immer dreister (”Wir antworten heute
auf Ihre Anfrage”).

Re: Anti Spam Strategien - Die Spam-Fabrik schlägt zurück

August 30th, 2008

spam> > Sorry, ich meinte etwas anderes: die eigene Email-Adresse, z.B.
> > > Hansmueller@gmx.de wird leicht abgewandelt, damit sie die
> > > “Abgrasprogramme” der Spammer, wenn sie automatisch erfaßt
> > wurden,
> > > als
> > > nicht zustellbar speicherN.
Noch ne Variante: Die Domain “example.com/net/org” benutzen. Die ist
offiziell von der IANA für Beispiele reserviert und wird nie von
irgendjemandem benutzt werden.
Leider sind die meisten Spammer ja inzwischen so schlecht, daß sie
Bounces für nicht zustellbare Mails gar nicht mehr bekommen. Das kann
man auch wieder zu seinem Vorteil nutzen: Wenn man eine Mail von einem
bis dato unbekanntem Absender bekommt, schickt man erstmal eine
automatische Mail mit einem Einmalpasswort zurück. Wenn derjenige sich
dann mit dem Passwort meldet, wird die ursprüngliche Mail
durchgelassen.
Ein Spammer bekommt die Antwort mit dem Passwort nicht zu Gesicht -
wenn doch dann hat er damit seine eigene Adresse validiert.

Re: GMX Spam-Filter - Erster Anti-Spam-Kongress “trifft ins Sc…

August 29th, 2008

spamch habe gerade eben versucht, mich bei Donnerwetter anzumelden, das
>
funktioniert nicht. Ich erhalte direkt auf der Website eine
> Fehlermeldung, und ein traceroute zur dahinter angegebenen IP führt
> jedenfalls nicht zu GMX.
>
> mail/anmail.mv: Line 47: MAIL: Runtime Error: Error connecting to
> ‘213.203.246.169′: (213.203.246.169:25): Connection refused
>
>
> Donnerwetter, sach ich da nur! Aber ob da GMX was für kann?
In Ordnung, das könnte natürlich, und sei es auch nur vorübergehend,
andere Ursachen haben. Aber bei mir kommt ja mittlerweile keine
einzige der Mailing-Listen mehr über GMX an, und ich glaube nicht,
daß die alle tot sind, im Gegenteil, die waren bis vor kurzem
quicklebendig.
Weiteres Beispiel:
Vom “stern” beziehe ich auch Mailing-Listen, z.B. “stern täglich” und
andere, aber seit der Filter-Umstellung bei GMX kommt auch von daher
nichts mehr in meiner Mailbox bei GMX an, auch nicht im
Spamverdacht-Ordner.
Gruß
/sokli/

Re: Was tun gegen Spammer und Auftraggeber von Spam? - Spam mit gefälschten Absenderadressen

August 28th, 2008

spam. [Brute-Force-Download]
Bringt nix, weil Du nicht genug Leute zusammenbekommst, und soooo
teuer ist Traffic nun auch wieder nicht.
> 2. [Unter eigener Adresse bestellen]
s.u.
> 3. [Unter fremder Adresse bestellen]
Schlecht, das wäre Betrug.
>
4. [Dem Spammer seinen Spam in Kopie zurückgeben]
Na und? Die werden doch wohl ihren eigenen Spam erkennen oder?
> Also wenn genug Leute mitmachen (vorallem bei Punkt 2 und 3) dann
> sollte sich das Geschäft mit Spam sehr schnell ins Negative verkehren
> und somit sinnlos werden.
>
> Mir ist sehr wohl bewußt das derartiges Handeln nicht rechtens ist -
> aber in meinen Augen gibts keine legalen Methoden das zu unterbinden
>
also muß man sich mit den Spammern auf die selbe Stufe stellen und
> mit gleichen Waffen kämpfen.
>
> Oder hat jemand eine bessere Lösung für das Problem?
Punkt 2 IST rechtens: Du bestellst einfach.
Nach DE-Gesetz hast Du nun ein Wiederrufsrecht. Davon machst Du dann
einfach gebrach. Ende vom Lied.
Leider dürfte das ganze nur einmal Pro Adresse funktionieren.
Spam bekommt man danach immernoch, aber man bekommt keine neue Ware
zugestellt, damit kostet es dem Betreiber nur einmal Geld. Entweder
machen das also viele Leute, oder man kann es gleich vergessen.
Gruß, Bodo

total OT : kriegt ihr auch diesen geschmacklosen spam ? - Internet: Spam

August 26th, 2008

April 19, 2007 6:34:05 PM GMT 02:00
To: xxxxxxxxxx@xxxxxx.de
Return-Path:
Received: from mail.xxxxxxxxxxxx.de ([10.0.1.20]) by
vm41.mail.xxxxxxx.de (Cyrus v2.2.12-Invoca-RPM-2.2.12-3.RHEL4.1) with
LMTPA; Thu, 19 Apr 2007 18:34:06 0200
Received: from [201.46.58.248]
(helo=201-46-58-248.clientes.cilnet.com.br) by mail.variomedia.de
with smtp (Exim 4.62) (envelope-from ) id
1HeZa9-0002Y2-G4 for xxxxxxxx@xxxxxxxx.de; Thu, 19 Apr 2007 18:34:06
0200
X-Sieve: CMU Sieve 2.2
Envelope-To: xxxxxxxxxx@xxxxxxxxxx.de
Delivery-Date: Thu, 19 Apr 2007 18:34:06 0200
Message-Id: <4C0DCD68.4257529@nilsonreport.com>
User-Agent: Mozilla Thunderbird 1.0.6 (X11/20050716)
X-Accept-Language: en-us, en
Mime-Version: 1.0
Content-Type: text/plain; charset=iso-8859-1; format=flowed
Content-Transfer-Encoding: 8bit
X-Spam-Suspicion: Yes
Innerhalb von einer Stunde beging ein Asiater 6 brutale Morde und
verschwand in der unbestimmten Richtung. Der Moerder schlich sich in
ein Wohnhaus ein und schlachtete all seine Bewohner inklusive 2
kleiner zehnjaehrigen Maedchen, die heimgegangen sind. Ermordet waren
auch alle Haustiere. Die Polizei ist schockiert und macht nun alles
Moegliche, um diesen Taeter so schnell wie moeglich finden zu
koennen. Dank einiger Passanten gibt es nun eine kurze Beschreibung
des Verbrechers. Es wurde eine Belohnung angekuendigt, wenn jemand
etwas zu diesem Fall mitteilen kann. Naeheres dazu sowie ein
Roboterbild unter http://geocities.com/EcclesRina6940
Seien Sie bitte vorsichtig! Danke fuer ihre Aufmerksamkeit

Re: Mein Spam, dein Spam - Insolvente Firma FairAd gibt 760.000 Kun…

August 26th, 2008

Bin ganz deiner Meinung!
Den Heise-Artikel finde ich ehrlich gesagt echt schlecht. Zum einen
scheint sich Heise ueber die Insolvenz von FairAd richtiggehend zu
freuen - aus welchen Gruenden auch immer. Dass FairAd jedoch eine
richtig gute Geschäftsidee hatte, welche meines Erachtens nach auch
sehr gut funktioniert hat, wird nicht erwähnt, sowie die Tatsache,
dass es nun leider wieder einige Arbeitslose mehr in Deutschland
gibt.
Zudem will Heise scheinbar promio.net mit aller Gewalt ein schlechtes
Image aufdruecken. Hallo, promio.net will den FairAd-Usern helfen,
nicht abzocken!! Ok, klar hofft promio.net, dass auch einige
FairAd-User zu promio.net rueber kommen. Aber das ist ja wohl legitim
oder? Im uebrigen haben die FairAd-User dem Erhalt von
Werbe-Newslettern zugestimmt, sprich, der zukünftige Erhalt von
FairAd-Newslettern ist durchaus rechtens. promio.net scheint hier
lediglich die Werbekunden aufzutreiben, die ihre Werbung in den
Newslettern schalten. Die Kohle, die dabei reinkommt, wird dann
verwendet, um die Guthaben auszuzahlen. Ein gute Sacher, nicht? Zudem
kann man sich im übrigen auch weiterhin durch ein Opt-out vom
Newslettererhalt abmelden, bekommt also keine weitere Werbung. Also,
ist doch alles in Ordnung, oder Heise?
Gruß, Maria.

Re: Die ultimative Loesung gegen SPAM ist ganz einfach! - Der Spam und die Briefmarken

August 23rd, 2008

> Das dient nur als Beispiel. Die “info@…” wird aber sehr oft
> verwendet.
Ja, aber meistens von nicht existierenden Domains oder Domains die
wirklich den Spammer gehoeren (Antwort trotzdem zecklos, da
info@->Muelleimer; allerdings wird vorher die Existenz deiner Adresse
verifiziert ;-) > Wenn Du Provider-ähnliche Aufgaben übernimmst, bist Du zur
> “abuse@…” verpflichtet.
Sagt wer? Ich kenne auch Provider wo abuse@->Muelleimer gilt. Du
kriegst eine Standard Antwort, du moegest doch ein Formular auf ihrer
Webseite benutzen (das meistens komplett nutzlos ist). Was wenn
jemand aber WWW nicht nutzen kann, sondern nur Mails verschicken und
empfangen kann? Dann kann er gar keinen Abuse melden.
> Ja. Spam ist ja in den meisten Staaten ebenfalls verboten.
Alleine die Definition von Spam variert hier gewaltig. Und Spam ist
nichtmal ueberall in Europa verboten und auch in den USA ist es sogar
von Staat zu Staat verschieden (Bundesweite Spam Gesetze kamen dort
noch nie zum Einsatz, auch wenn ja seit neusten welche existieren).
> Sollte dies einen Anhaltspunkt liefern können, müssten _alle_
> eMail-Adressen irgendwo registriert und entsprechend mit realen
> Personen abgeglichen werden.
Wie bei DNS. Telefonnummern sind doch auch registriert (hier kann ich
mich doch auch nicht verstecken, in dem ich schnell mal ne Nummer
beantrage, dann perverse Anrufe mache, die Nummer wieder abmelde und
in der Versenkung verschwinde).
> Das geht mir dann doch zuweit in
> Richtung Überwachung.
Also hast du kein Telefon, weil du sonst zu weit ueberwacht wirst?
Und du hast keine Domain, weil du sonst zu viel ueberwacht wirst?
Nein. Natuerlich hast du beides, aber bei E-Mail stoert dich so ein
Verzeichnis auf einmal, bei den anderen beiden nicht… Wieso?
Ausserdem ist doch jeder Provider fuer seine Pappenheimer zustaedig
(es gibt ja auch nicht EINEN Registrar von Domains. Alleine fuer .COM
gibt es doch an die hundert, oder?) Also ist es nicht ein Listung,
sondern tausende kleine, verteilt auf hunderte von Services.
>> Das SMTP Protokoll muss halt so abgaendert werden, dass es
>> Authentifizierung zwingend vorschreibt.
>
> ESMTP gibts schon, darüber
> _kann_ man eine Authentifizierung verlangen.
Ich weiss dass es das gibt, aber es ist nicht ueberall im Einsatz. Es
sollte aber zwingend sein und jeder Server sollte Mails verwerfen,
die nicht von einem ESMTP Server stammen.
> Wieder mit der Vorgabe, dass die Authentifizierung auf zentralen
> Servern abgelegt werden muss, damit die jewilige Mail-Maschine dort
> nachfragen kann, ob der jeweilige User “validiert” ist.
Das muss nur die erste Maschiene.
Schau, ich sende Mail ueber GMX (mail.gmx.de). Ich authentifiziere
mich bei GMX mit Username und Passwort. Das kann nur ich und niemand
sonst. Damit hat GMX schon mal sicher gestellt, dass ich der bin fuer
den ich mich ausgebe. Nehmen wir an, ich sende mit der Mail Adresse
abcde@msn.de (das geht zwar nicht, GMX erlaubt nur mit GMX Adressen
zu senden, aber tun wir mal so).
Jetzt leitet GMX die Mail weiter an mail.yahoo.de; Yahoo.de empfaengt
die Mail.
Jetzt ueberprueft er erstmal, dass die IP Adresse des Rechners, der
ihm die Mail geschickt und die Domain Adresse im Received Header
uebereinstimmen (also angaeblich wurde die Mail von mail.gmx.net
weitergeleitet, empfangen habe ich die Mail aber von IP a.b.c.d…
Frage: Ist a.b.c.d auch wirklich mail.gmx.net??? Nein? Jemand gibt
sich hier als Mail Server aus -> Spam oder Betrueger)
Dann macht er eine Verbindung zu mail.msn.de auf und fraegt den
Server “Hab gerade ne mail von abcd@msn.de erhalten. Gibt es so einen
Account wirklich” Nein? -> Spam
Steht der Server auf der Blacklist? Dann mail verwerfen.
Wenn nicht macht er eine Verbindung zum Server auf, von dem er die
Mail bekommen hat und fraegt ihn “Hab gerade eine Mail *angaeblich*
von dir bekommen, Absender abcd@msn.de, kommt die wirklich von dir?”
und der Server schaut in seinen Logs nach und antwortet. -> Nein?
Hier macht jemand IP Spoofing! Ja, dann ist alles okay, weil im
Ernstfall koennte man ueber diese Logs den *echten* Sender ermitteln
und dingfest machen.
Wie soll der Spammer vorgehen? Nehmen wir an, er sendet mit meiner
E-Mail Adresse als Absender, ueber welchen Server soll er gehen? Wenn
er ueber einen ESMTP Server musse er sich anmelden. Logins auf
solchen Servern gibts aber nur gegen Identitaet. Ergo kann ich den,
der meine E-Mail missbraucht und damit Spam versendet sofort dingfest
machen.
Und ohne ESMTP Login kann er keine Mails versenden. Das stellen die
drei obigen Pruefungen sicher.
> Ja. Aber der Provider kennt den Typen mit dem offenen Relay.
Egal. Selbst wenn er deren Account killed, wurde ein unschuldiger
getroffen und der Spammer findet schon den naechsten Proxy Betreiber
und macht weiter.
Mit ESMTP und NNTP-Authentifizierung waere das nicht passiert.
> Zuerst sollte die Unschuldsvermutung
> gelten.
Wer fahrlaessig Schaden verursacht ist nicht unschuldig. Er ist
mitschuldig am entstandenen Schaden. Klar trifft ihn keine
Vollschuld, aber eine Teilschuld.
Das jemand deinen Rechner knackt und an deine ESMTP Passwoerter kommt
ist aeusserst unwahrscheinlich. Und wenn, dann hattest du sie auf der
Platte gespeichert (unverschlueselt), was wieder fahrlaessig ist.
Und solche Faelle sind sehr konstruiert. Wenn SMTP laufen wuerde wie
oben beschrieben, dann faellt das Spam-Level um >90%. Wie man mit den
Rest verfaehrt (wenn dann halt doch mal eine Rechner geknackt wird),
das ist dann eher ein sozialpolitisches Problem und weniger ein
technisches.
Mir geht es hier darum, dass man Spam leicht technisch eindaemmen
koennte. Viel leichter als mit Gesetzen oder in dem man fuer jede
Mail Geld zahlen muss. ESMTP und ein paar Gegenchecks im Server und
schon gibts keinen Spam mehr.
Servus,
Mecki

Re: Die ultimative Loesung gegen SPAM ist ganz einfach! - Der Spam und die Briefmarken

August 23rd, 2008

> Also bei meiner Domain gibt es z.B. keine info@ Adresse.
Das dient nur als Beispiel. Die “info@…” wird aber sehr oft
verwendet.
Wenn Du Provider-ähnliche Aufgaben übernimmst, bist Du zur
“abuse@…” verpflichtet. Die könnte man gemeinerweise auch sehr gut
verwenden (das wird auc hoft getan).
> Ja, aber das ist Betrug. Du eignest dir anderer Leute E-mail Adressen
> an.
Ja. Spam ist ja in den meisten Staaten ebenfalls verboten.
> E-Mails sind weltweit “einmalig” und jede E-Mail Adresse hat zu einen
> bestimmten Zeitpunkt genau *einen* Eigentuemer.
Sollte dies einen Anhaltspunkt liefern können, müssten _alle_
eMail-Adressen irgendwo registriert und entsprechend mit realen
Personen abgeglichen werden. Das geht mir dann doch zuweit in
Richtung Überwachung. Da würde ich lieber die paar Spams
aktzeptieren. Ausserdem wäre die Datenbank riesig. Und seltenst
aktuell… :) >
> Darf es halt nicht mehr geben.
Betrunkene Autofahrer darfs ja auch nicht geben. Und
Steuerhinterzieher. Und Falschparker. Und Nichtmülltrenner. Und…
> Das SMTP Protokoll muss halt so abgaendert werden, dass es
> Authentifizierung zwingend vorschreibt.
Das geht dann nur, mit oben beschriebener allgemeiner Registrierung
von Mail-Adressen. Mit allen Problemen. ESMTP gibts schon, darüber
_kann_ man eine Authentifizierung verlangen.
> > Wie oft werden solche Büchsen gehackt?
>
> Gar nicht.
Hm-hm. :) > > Und irgendein korrupter Provider
>
> Wenn SMTP Authentifizierung zwingend vorschreibt, dann entsprechen
> solche Server nicht mehr den Standard und koennen somit nicht mehr
> mit anderen Server kommunizieren, weil die diesen Standard fordern.
Wieder mit der Vorgabe, dass die Authentifizierung auf zentralen
Servern abgelegt werden muss, damit die jewilige Mail-Maschine dort
nachfragen kann, ob der jeweilige User “validiert” ist. Ganz nebenher
muss der gesamte Mail-Verkehr umgestrickt werden.
> > Das geht doch garnicht.
> Klar geht das.
Alles geht. (fast) Aber zu welchem Preis?
> > (Authentifizierung in Mailserverkette)
> Brauch er nicht. Nur der erste in der Kette muss ein Passwort
> verlangen.
Und woher weiss der 1. in der Kette, dass er nicht der 2. ist? Nichts
ist einfacher, als einem Server ein U für ein X vorzumachen.

> Tolle Sache so ein offener Proxy.
Ja. Aber der Provider kennt den Typen mit dem offenen Relay. Wenn ein
offenes Relay so richtig zu spammen anfängt, dann wird es eben von
Provider-Seite aus gesperrt. (Filterliste auf Router) Offene Relays
(oder Proxys) sind genau die von mir beschriebenen Admin-Fehler. Kein
vernünfitiger Admin will sowas absichtlich haben, denn irgendwer
bezahlt schliesslich den Traffic. Ganz nebenher macht sowas die
Bandbreite dicht. (Es sei denn, er ist korrupt und lässt dich dafür
bezahlen.)
Roadrunner ist mir übrigens gut bekannt :) > Mit Benutzername und Passwort Authentifizierung waere das nicht
> passiert!
Zumindest nicht in dieser Form. Ja.
> Wenn du durch Fahlaessigkeit gehackt wurdest, bis du trotzdem
> Schuld (Dummheit schuetzt vor Strafe nicht).
Auch das ist ein Thema für sich. Zuerst sollte die Unschuldsvermutung
gelten. In Deiner total überwachten Welt müsste ich - auch schon bei
Kleinigkeiten - den gehackten Rechner zur Untersuchung den Behörden
übergeben und hoffen, nicht Fahrlässig gehandelt zu haben. Dann wird
recht interessant, wo Fahrlässigkeit schon anfängt. Wer einen Rechner
ans Netz stöpselt steht dann schon mit einem Bein im Knast. Aber die
Hersteller unsicherer Betriebssysteme würden wohl nicht belangt
werden können…
>
> Servus,
> Mecki
Tschau
-eve

Re: Die ultimative Loesung gegen SPAM ist ganz einfach! - Der Spam und die Briefmarken

August 22nd, 2008

spamas habe ich doch geschrieben. Wenn ich eine Mail verfasse, mit dem
> Absender info@domain.de, dann kann ich recht sicher sein, dass diese
> Mail-Adresse auch existiert.
Also bei meiner Domain gibt es z.B. keine info@ Adresse.
> Hä? Wiedenn? Schon bemerkt, dass Du JEDE Phantasie-Adresse als
> Absender eintragen kannst?
Ja, aber das ist Betrug. Du eignest dir anderer Leute E-mail Adressen
an.
>> Bei Domains wird ja auch geprueft, ob alle Angaben,
>> die der Domaininhaber gemacht hat *echt* sind.
>
> Das ist doch ganz was anderes.
Nein, ist es nicht.
Warum muessen wir jeden einfach so eine Mail Adresse aushaendigen,
ohne Identitaetspruefung? Dafuer gibt es gar keinen Grund. Domains
haben einen Eigentuemer, E-Mail Adressen auch.
>> E-Mail Adressen sind eindeutig zu-ordbar,
>
> Nein. Eben nicht. Jeder kann irgendeinen Absender angeben.
Das hab ich nicht gemeint. Mit eindeutig zu-ordbar meine ich:
E-Mails sind weltweit “einmalig” und jede E-Mail Adresse hat zu einen
bestimmten Zeitpunkt genau *einen* Eigentuemer.
Klar kann sich jemand anderes meine Adresse aneignen, genauso gut
kann er zur Bank gehen und in meinem Namen Formulare mit meiner
gefaelschten Unterschrift unterschreiben. Das aendert aber nichts
daran, dass er sich versucht meine Identitaet anzueignen und genau
das versucht auch jemand, der meine E-Mail Adresse hernimmt. Und das
ist garantiert strafbar.
> Wieviele Mail-Server gibt es auf der Welt?
Hoechstens so viele wie IP-Adressen ;-P
(Klugscheisser Antwort)
> Und wie oft geschieht es, dass ein unfähiger
> Admin das Ding offenlässt?
Darf es halt nicht mehr geben.
Das SMTP Protokoll muss halt so abgaendert werden, dass es
Authentifizierung zwingend vorschreibt.
> Wie oft werden solche Büchsen gehackt?
Gar nicht. In der Praxis sind das Server, die einfach keine
Authentifizierung nutzen und da liegt das Problem begraben.
> Und irgendein korrupter Provider
> in Paraguay oder China ist halt mal weder mit Gesetzen beizukommen,
> noch mit Technik.
Wenn SMTP Authentifizierung zwingend vorschreibt, dann entsprechen
solche Server nicht mehr den Standard und koennen somit nicht mehr
mit anderen Server kommunizieren, weil die diesen Standard fordern.
> Das geht doch garnicht.
Klar geht das.
> Mail-Vesand ist SMTP.
Richtig. Und es gibt eine RFC, die eine SMTP Erweiterung beschreibt
namens “Authentifizierung”. Bei GMX kann ich auch nur Mails ueber den
SMTP jagen, wenn ich vorher den Servere meinen Nutzernamen und mein
Passwort mitgeteilt habe.
> Aber Mailserver
> kommunizieren untereinander ebenfalls per SMTP.
Richtig. Ist aber bei GMX auch kein Problem.
> So kann man zwar vom
> 1. Mailserver eine Authentifizierung verlangen, aber wenn dieser die
> Mail weitersendet - woher soll der dann empfangende Mailserver ein
> Passwort kennen?
Brauch er nicht. Nur der erste in der Kette muss ein Passwort
verlangen.
> Was Ähnliches gibts schon. Z. B. ordb.org oder mail-abuse.org. Man
> kann seinem Mailserver beibringen, die Datenbanken dieser
> Organisationen abzufragen, damit er Mails von entsprechenden Servern
> ablehnt.
Weiss ich. Wird ja auch zu Hauf gemacht.
> Das ist ja im Prinzip bereits so. Ein Provider erlaubt in der Regel
> das Vesenden von Mails nur aus seinem IP-Bereich.
Das ist kein Schutz.
Schau, der US Provider Roadrunner (Kabelprovider) hat tausende von
Kunden. Die SMTP Server von Roadrunner erlauben nur das versenden von
einer Kabelkunden-IP aus. Also kann ich keine Mails ueber deren SMTP
versenden… richtig? Falsch.
Irgendwo im Roadrunner IP Adressraum betreibt irgend eine Kunde immer
einen HTTP Proxy und mit dem kann ich (dank CONNECT, was die ja fuer
HTTPS unterstuetzen muessen) ohne Probleme eine Verbindung zum SMTP
Server aufbauen und munter Mails verseden. Hab ich sogar schon
gemacht. Ich hab auch schon den internen News Server von Roadrunner
benutzt. Tolle Sache so ein offener Proxy.
Mit Benutzername und Passwort Authentifizierung waere das nicht
passiert!
> Und erspart sich das Authentifizieren.
Sie oben. Leider nein. >60% alles Usenet Spams kommen z.B. so ins
Usenet (nicht ueber Roadrunner, auch andere Vaeter haben schoene
Proxies ;-) > GMX
> oder Yahoo verlangen zwar eine Authentifizierung, was mich natürlich
> nicht hindern würde, täglich ca. 100 Mails als Spam zu versenden.
Wuerde es, wenn sie bei deiner Anmeldung deine ID geprueft haetten
und dir somit sofort die Rechnung fuer das Spamming praesentieren
koennen, sowie eine lebenslange Accountsperre.
> Wenn sich jemand beschwert, gebe ich vor, gahckt worden zu sein - und
> suche mir einen neuen Account.
Das musst du erstmal beweisen, weil das kann ja jeder behaupten. Wie
sollst du denn gehackt worden sein? Ausserdem, wie kommst du darauf,
dass dich das von der Schuld befreit? Wenn du durch Fahlaessigkeit
gehackt wurdest, bis du trotzdem Schuld (Dummheit schuetzt vor Strafe
nicht).
Servus,
Mecki